CHAPTER 1: The Mystery Bag

Es war ein lauer, schon fast sommerlicher Abend als Pancho & the Cisco Kid das kalte und vor Schimmelpilz riechende Gewölbe des SHELTER betraten. Sie wussten zu dem Zeitpunkt noch nicht, was an diesem Abend alles passieren wird, dass sich die Räume bis zum Erbrechen mit Leuten füllen werden, dass der Sound magische sexuelle Wirkungen verbreiten wird und dass Cisco seinen ersten Kuss auf die Wange bekommen wird. Doch von all dem, so befiehlt es das Management, soll hier nicht die Rede sein, denn etwas viel, viel aufregenderes hat sich zugetragen.

Nachdem das SHELTER erfolgreich bespielt wurde und die Leute auf unfreundlichste Weise aus dem Lokal gebeten wurden, machten sich die 2nd Hand Jobs auf zur offiziellen Aftershowparty, wo ihre Assistenten unter ihrer persönlichen Schirmherrschaft auflegten. Irgendwann wurde Cisco müde und ging. Pancho blieb. Niemand weiß, was sich in der Zeit zugetragen hat, denn als Pancho nach Hause kam und Cisco von Panchos hartem Urinstrahl, den dieser achtlos in die Klomuschel schleuderte, geweckt wurde, hatte Pancho einen geheimnisvollen schwarzen Sack bei der Tür abgestellt. „Den hab ich durch ganz Wien getragen“, sagte er stolz. „Durch ganz Wien?“ fragte ihn Cisco verschlafen. „Ja: durch ganz Wien.“ Doch als Cisco wissen wollte, was sich in dem geheimnisvollen Sack befinde, blockte Pancho plötzlich ab und wurde ernst. „Wir müssen schlafen gehen“, sagte er und legte sich zu Cisco ins Bett und direkt auf die Managerin. „Aber…“ – „Silentio, Cisco… schlaf!“ Cisco drehte sich angewidert von Pancho weg, denn ein seltsamer Geruch haftete an ihm. Cisco konnte ab dem Zeitpunkt seinen Blick nicht mehr von dem Sack nehmen und plötzlich war ihm, als würde der Sack im dunklen Zimmer zu leuchten beginnen. Und als er mit offenen Augen einschlief, bemerkte er nicht mehr, dass sich der Sack leicht zu bewegen begann, es schien, als wäre etwas darin, was unbedingt raus wollte. Draußen wurde es langsam hell und der Morgenverkehr startete von neuem. Die Stadt begann wieder zu leben.

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