2nd Hand Jobs lancieren revolutionäres DJ-Konzept!

Die Frühaufsteher Pancho & Cisco, gaben heute um 4h früh eine Pressekonferenz in der Lugner City – in 3D! Bei der Pressekonferenz wurde Panchos revolutionäres  – und von Cisco verfeinerte – Konzept vorgestellt und auch gleichzeitig das Logo dieser Kampagne präsentiert (siehe Foto).

Ein seit einiger Zeit kursierendes Gerücht wurde heute bestätigt: die 2nd Hand Jobs praktizieren das völlig neuartige Konzept „Collective DJing“. Zu dessen Hintergrund befragt antwortet the Cisco Kid: „Uns war es schon seit mehreren Jahren ein Anliegen, unser Publikum aktiv in unsere Kunst einzubauen und uns mit unseren Fans zu vereinen. Deshalb wollen wir jetzt allen die Möglichkeit geben, mit uns aufzulegen und so quasi unsere Luft zu schnuppern.“ DJ Pancho ergänzend: „In 130 Jahren werden alle so auflegen.“ Umgesetzt soll die Idee dadurch werden, dass die beiden Ausnahmetalente in der anonymen Masse verschwinden, und die dadurch generierte Multitude einen großen pluralistischen, anarchistisch organisierten DJ-Organismus ergibt, so die Managerin der innovativen „Volks-DJs“ (wie sie mittlerweile von der Klatschpresse bezeichnet werden). „Ich bin fest davon überzeugt, dass in jeder von uns ein DJ steckt – das, was wir können, können die meisten anderen Menschen auch“, meint ein philosophieinteressierter Cisco Kid. Darauf der ernst in die Zukunft blickende Pancho: „Ich glaube sogar, dass das ALLE können. Sogar fast 30jährige, die noch immer studieren.“

 

 

 

Wirbel um F-Wort

Nach der Konferenz kam es zu einem riesigen [[eclat]], denn Cisco entdeckte auf Panchos frisch rasierter Wange einen spiegelverkehrten Abdruck eines Wortes. Mit dem Schminkspiegel der Managerin (den sie immer für Pancho & Cisco in ihrer Tasche hat), gelang es dem technisch überdurchschnittlich geschickten Cisco das Wort zu entziffern: „FUCK„!

In diesem Moment klingelte es in Ciscos Kopf. Im Kinosaal nebenan begann gerade die dramatische Musik einer Seifenoper zu spielen und der Schminkspiegel zerbrach am Boden in tausend Stücke. Pancho war gar nie in einem DJ-Lager, er war gar nie in Brüssel, in Syrien oder Zimmermädchen bei Strauss-Kahn – nein – Pancho war in Cannes und verbrachte dort eine wilde Liebesnacht mit Lars von Trier – in 3D!

Wie soll bzw wie wird es nun weitergehen? Es stellt sich die Frage: wird sich das gespannte Verhältnis zwischen den beiden DJs verschlimmern? Wird sich jemand an den Splittern des zerbrochenen Schminkspiegels schneiden und werden dadurch Pancho & Cisco gezwungen sein, dieser Person zu helfen, um dadurch festzustellen, dass es wichtigeres auf der Welt gibt und sie dadurch auf ihren Streit vergessen? Aber die viel viel wichtigerer Frage – wo war die Managerin am Tag, als Conny Kramer starb?

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